112 und 116117: Notfallreform soll Hilfe besser vernetzen
Der Bundestag hat die Notfallreform beschlossen. 112 und 116117 sollen digital zusammenarbeiten. Für psychiatrische Krisen bleibt die Verfügbarkeit passender Hilfen entscheidend.
Der Bundestag hat die Notfallreform beschlossen. 112 und 116117 sollen digital zusammenarbeiten. Für psychiatrische Krisen bleibt die Verfügbarkeit passender Hilfen entscheidend.
Das GeDIG soll ePA, digitale Zugangswege, elektronische Überweisungen, Bedarfseinschätzung und Datennutzung enger mit der Versorgung verbinden. Für Psychiatrie und Psychosomatik wird entscheidend, ob digitale Steuerung auch psychische Krisen und stationäre Schnittstellen realistisch abbildet.
PEPP-Katalog und PPP-RL stehen erst spät verbindlich fest. Das erschwert prospektive Budgetverhandlungen, Personalplanung und interne Wirtschaftsplanung psychiatrischer Kliniken.
Psychiatrische Kliniken müssen Personal-, Struktur- und Behandlungsdaten für mehrere Prüfverfahren aufbereiten. Nötig ist nicht weniger Kontrolle, sondern eine besser abgestimmte Nachweisarchitektur.
Der neue Krankenhausplan des Saarlandes soll zum 1. Januar 2027 starten. Konkrete Folgen für psychiatrische und psychosomatische Kliniken sind noch nicht veröffentlicht.
Rheinland-Pfalz bewilligt erste Mittel aus seinem Hitzesofortprogramm. Für Plankrankenhäuser stehen zunächst 7,5 Millionen Euro bereit – förderfähig sind auch psychiatrische Standorte.
Der Bundestag berät über eng begrenzte Ausnahmen vom Krankenhausvorbehalt bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen. Welche Folgen hat die Reform für Patientenrechte und Versorgung?
Das GeDIG soll Gesundheitsdaten besser nutzbar machen und die Versorgung digital vernetzen. Entscheidend ist, ob daraus ein konkreter Nutzen für Patientinnen und Patienten entsteht.
Das BMG lässt Pflegepersonaldaten prüfen. Der Auftrag läuft von Oktober bis Dezember 2026. Ob psychiatriespezifische Nachweise einbezogen werden, ist noch offen.
NRW berät eine umfassende Reform des PsychKG. Im Mittelpunkt stehen Gemeindepsychiatrie, Krisendienste, Entlassmanagement und Zwangsmaßnahmen.