Rechnungszuschlag läuft aus: DKG warnt vor finanziellen Folgen

Zum 1. November 2026 endet der befristete Rechnungszuschlag von 3,25 Prozent für neu aufgenommene Patientinnen und Patienten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt in einer Mitteilung vom 30. Oktober vor erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen und verweist auf eine aktuelle Befragung des Deutschen Krankenhausinstituts. Nach Angaben der DKG erwarten 76 Prozent der befragten Krankenhäuser sehr starke wirtschaftliche Belastungen. … Weiterlesen

InEK: Vier NUB-PEPP-Leistungen ab 2027 regulär vergütet

Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat am 27. Oktober 2026 eine Übersicht von vier NUB-PEPP-Leistungen veröffentlicht, die ab 2027 im regulären PEPP-Entgeltsystem abgebildet werden. Eine erneute NUB-Anfrage ist für diese Leistungen nicht erforderlich. Die betroffenen Arzneimittel werden überwiegend in der Onkologie und Hämatologie eingesetzt. Für die psychiatrische Regelversorgung ist die unmittelbare Bedeutung … Weiterlesen

Gruppenpsychotherapie: EBM ermöglicht flexiblere Abrechnung

Seit dem 1. Oktober 2026 können Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zwei Gruppenbehandlungen von jeweils 100 Minuten am selben Tag abrechnen, ohne eine Pause zwischen den Behandlungseinheiten nachweisen zu müssen. Der Bewertungsausschuss hat dazu den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) angepasst. Die entsprechende Möglichkeit war bereits in der Psychotherapie-Vereinbarung vorgesehen, bislang jedoch noch nicht im EBM-Abschnitt 35.2.2 zur Gruppenpsychotherapie … Weiterlesen

Psychotherapie: Ausnahmen von der Budgetierung ab 2027 beschlossen

Ab 2027 werden bislang extrabudgetär vergütete psychotherapeutische Leistungen grundsätzlich in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführt. Der Bundestag hat am 15. Oktober 2026 jedoch Ausnahmen für bestimmte Patientengruppen und Behandlungen beschlossen. Weiterhin extrabudgetär vergütet werden sollen insbesondere psychotherapeutische Behandlungen von Kindern und Jugendlichen sowie bestimmte Leistungen für schwer psychisch erkrankte Menschen im Rahmen der ambulanten Komplexversorgung. Auch … Weiterlesen

Psychiatrische Institutsambulanzen: Neue Vergütung verändert Organisation und Steuerung

Rund 170 Fachleute aus Baden-Württemberg haben am 9. Oktober bei einer Fachtagung des ZfP Südwürttemberg in Weissenau über die Weiterentwicklung Psychiatrischer Institutsambulanzen (PIA) diskutiert. Im Mittelpunkt stand insbesondere die vor zwei Jahren eingeführte Einzelleistungsvergütung. Der neue PIA-Rahmenvertrag ermöglicht eine differenziertere Abrechnung ambulanter Behandlungsleistungen, stellt die Einrichtungen zugleich aber vor veränderte Anforderungen an Organisation, Dokumentation und … Weiterlesen