Studie untersucht Mebufotenin-Nasenspray bei therapieresistenter Depression

Eine am 26. Oktober 2026 in JAMA veröffentlichte Phase-2b-Studie untersucht die einmalige Gabe von Mebufotenin-Nasenspray bei therapieresistenter Depression. In die Auswertung gingen 193 Erwachsene ein. Alle Behandlungsgruppen erhielten zusätzlich psychologische Unterstützung.

Nach 29 Tagen war die Abnahme der depressiven Symptome unter 12 Milligramm Mebufotenin im Mittel um 5,3 Punkte auf der Montgomery-Åsberg-Depressionsskala stärker als unter einer niedrigen Vergleichsdosis von 0,3 Milligramm. Der Unterschied war statistisch signifikant.

Die Studie erfasste auch die Zeit bis zur Entlassungsbereitschaft: In der 12-Milligramm-Gruppe wurden 78 Prozent innerhalb von zwei Stunden entsprechend beurteilt. Daraus lässt sich jedoch kein gesicherter Vorteil beim gesamten Behandlungsaufwand ableiten.

Die Nachbeobachtung dauerte acht Wochen. Zu den Einschränkungen zählt, dass Teilnehmende ihre Gruppenzuteilung häufig erkennen konnten. Weitere bestätigende Studien sind erforderlich.

Quelle: JAMA: Feifel et al., Originalstudie, DOI: 10.1001/jama.2026.18380

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