Lieferengpassregister aktualisiert: Auch Quetiapin-Präparate betroffen

Die Lieferengpassdatenbank des BfArM enthält aktualisierte Meldungen zu Arzneimitteln, die in der psychiatrischen Versorgung eingesetzt werden. Am 6. November 2026 wurden unter anderem die Angaben zu zwei Quetiapin-Retardpräparaten aktualisiert.

Für Seroquel Prolong 50 mg wird ein voraussichtliches Engpassende am 23. Dezember 2026 angegeben, für Seroquel Prolong 400 mg am 15. Januar 2027. Die Engpässe bestehen laut Datenbank bereits seit Februar beziehungsweise März.

Die Bundesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass 2026 bis zum Datenstand 30. September insgesamt 600 Arzneimittelprodukte von Lieferengpässen betroffen waren. Eine Einzelaufstellung der Psychopharmaka enthält ihre Antwort vom 29. Oktober nicht.

Die Meldungen beziehen sich auf bestimmte Präparate und belegen keine flächendeckende Nichtverfügbarkeit des Wirkstoffs. Die Endtermine sind Prognosen der Unternehmen; aktuelle Apotheken- oder Großhandelsbestände bildet das Register nicht ab.

Quellen: BfArM-Lieferengpassdatenbank, abgerufen am 7. November 2026; Bundestagsdrucksache 21/8860.

Redaktion Psychiatrie-News.de · Erstellt mit KI-Unterstützung und redaktionell geprüft.

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