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Von rund 3,58 Millionen Arztterminen, die zwischen Oktober 2025 und September 2026 über die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen angeboten wurden, sind rund zwei Millionen gebucht worden. Damit blieben insgesamt 44 Prozent der bereitgestellten Termine ungebucht. Das geht aus einer Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor.
Die Buchungsquoten unterscheiden sich erheblich zwischen den Fachgruppen. In der Neurologie wurden 91 Prozent der angebotenen Termine gebucht, in der Psychotherapie 84 Prozent. Deutlich niedriger lagen die Werte in der Allgemeinmedizin mit 25 Prozent und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit 28 Prozent.
Für die psychotherapeutische Versorgung ergibt sich damit ein differenziertes Bild. Während fachgruppenübergreifend erhebliche Vermittlungskapazitäten ungenutzt bleiben, wird das psychotherapeutische Terminangebot überdurchschnittlich stark nachgefragt.
Die Zahlen zeigen nur die Nutzung der über die Terminservicestellen bereitgestellten Termine. Sie erlauben keine unmittelbare Aussage über den gesamten ungedeckten psychotherapeutischen Behandlungsbedarf oder die allgemeinen Wartezeiten.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert, bestehende Vermittlungsangebote besser auszuschöpfen. Zugleich kritisiert sie die vorgesehene Verschärfung der gesetzlichen Terminmeldepflicht.
Quellen: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Grafik des Monats Oktober 2026; Kassenärztliche Bundesvereinigung, PraxisNachrichten vom 29. Oktober 2026.
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