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Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat den Zeitplan für das Versorgungsprojekt CAROL konkretisiert. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase soll das Nachsorgeangebot ab Mai 2027 an 15 spezialisierten Zentren eingeführt werden. Es richtet sich an Menschen nach einem außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand und bezieht ihre Angehörigen ein.
Eine speziell qualifizierte Pflegefachkraft soll die Betreuung bereits auf der Intensivstation aufnehmen und über zwölf Monate begleiten. Vorgesehen sind regelmäßige Untersuchungen auf psychokardiologische Belastungen, individuelle Behandlungspläne sowie Schulungen. Zum Konzept gehören außerdem Beratungsgespräche und bei Bedarf die Überleitung in die Regelversorgung.
Die wissenschaftliche Evaluation soll unter anderem Veränderungen der psychischen Belastung, Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit untersuchen. Auch die Belastung der Angehörigen und die Kosteneffektivität werden betrachtet.
Der Innovationsfonds fördert CAROL von November 2026 bis Oktober 2030 mit rund 5,9 Millionen Euro. Die Förderung war bereits 2025 bekanntgegeben worden. Zum Konsortium gehören unter anderem die Kerckhoff-Klinik, die Goethe-Universität Frankfurt, BARMER und Techniker Krankenkasse.
Quellen: Die UKSH-Mitteilung vom 2. November 2026 nennt den neuen Zeitplan. Der Projektsteckbrief des Innovationsfonds beschreibt Versorgungskonzept, Evaluation, Förderung und Laufzeit.