Fachkräftemangel in der Psychiatrie: Warum klassische Personalgewinnung nicht mehr ausreicht

Fachkräftemangel in der Psychiatrie: Warum klassische Personalgewinnung nicht mehr ausreicht Die Personalfrage wird zur Überlebensfrage psychiatrischer Kliniken Der Fachkräftemangel ist längst kein Zukunftsrisiko mehr. Für viele psychiatrische Einrichtungen ist er bereits Realität. Während Politik und Kostenträger über Krankenhausreformen, Digitalisierung und neue Versorgungsmodelle diskutieren, kämpfen zahlreiche Kliniken mit einem deutlich grundsätzlicheren Problem: Es fehlt das Personal, … Weiterlesen

Krankenhausreform: Warum die Psychiatrie beim KHVVG erneut nur am Rand vorkommt

Die größte Krankenhausreform seit Jahrzehnten – aber ohne echte Antworten für die Psychiatrie Mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) hat der Gesetzgeber die tiefgreifendste Krankenhausreform seit Einführung der DRGs auf den Weg gebracht. Leistungsgruppen, Vorhaltevergütung und ein milliardenschwerer Transformationsfonds sollen die Krankenhauslandschaft neu ordnen. Die Reform ist seit Januar 2025 in Kraft. Für psychiatrische Kliniken stellt sich … Weiterlesen

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Kliniken und Psychiatrie warnen vor gravierenden Folgen Bundesregierung will Milliardenlücke schließen – Krankenhäuser, Fachgesellschaften und Länder sehen Versorgung in Gefahr Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Bundesregierung eines der umfangreichsten Reformvorhaben der vergangenen Jahre auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) angesichts einer prognostizierten Finanzierungslücke von bis zu 40 Milliarden Euro … Weiterlesen

Modellvorhaben nach § 64b SGB V: Ziele, Erfahrungen und Bewertung der bisherigen Projekte

Modellvorhaben nach § 64b SGB V gehören zu den zentralen Reforminstrumenten der letzten Jahre, um die psychiatrische Versorgung flexibler, sektorenübergreifender und patientenorientierter zu gestalten. Sie ermöglichen Kliniken, stationäre, teilstationäre und ambulante Leistungen in einem einheitlichen Versorgungskonzept zu bündeln und damit starre Sektorengrenzen zu überwinden. Die bundesweite Evaluation, unter anderem durch die TU Dresden, liefert inzwischen belastbare Erkenntnisse … Weiterlesen

Budgetverhandlungen 2026: Strategien für psychiatrische Einrichtungen

Budgetverhandlungen 2026: Strategien für psychiatrische Einrichtungen. Die Budgetverhandlungen 2026 finden unter veränderten gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen statt. Steigende Personal‑ und Sachkosten, neue Anforderungen durch das BEEP‑Gesetz sowie die Aussetzung der Meistbegünstigungsklausel erhöhen den Druck auf psychiatrische Kliniken. Eine strukturierte Vorbereitung ist entscheidend, um Erlösrisiken zu vermeiden und finanzielle Stabilität zu sichern. — 1. Auswirkungen der … Weiterlesen

BEEP‑Gesetz 2026: Auswirkungen auf psychiatrische Kliniken und zentrale Handlungsfelder

BEEP‑Gesetz 2026: Auswirkungen auf psychiatrische Kliniken und zentrale Handlungsfelder. Das BEEP‑Gesetz 2026 verändert die Rahmenbedingungen für psychiatrische Kliniken deutlich. Neben erweiterten Befugnissen für Pflegefachpersonen betreffen insbesondere neue Dokumentationsanforderungen, Prozessanpassungen und finanzielle Regelungen die stationäre psychiatrische Versorgung. Kliniken müssen ihre Strukturen, Verantwortlichkeiten und Abläufe überprüfen, um Risiken zu minimieren und die Versorgung stabil zu halten. — … Weiterlesen

PPP‑RL 2026: Die wichtigsten Änderungen und ihre finanziellen Auswirkungen

PPP‑RL 2026: Die wichtigsten Änderungen und ihre finanziellen Auswirkungen Die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik‑Richtlinie (PPP‑RL) wird ab dem 1. Januar 2026 umfassend angepasst. Die Reform bringt mehr Flexibilität im Personaleinsatz, gleichzeitig aber erstmals finanzielle Sanktionen bei Nichteinhaltung der Mindestvorgaben. Für psychiatrische Kliniken ergeben sich daraus erhebliche Auswirkungen auf Personalplanung, Dokumentation und Vergütung. — 1. Mehr … Weiterlesen

PEPP‑Entgeltkatalog 2026: Die wichtigsten Änderungen und ihre finanziellen Auswirkungen

PEPP‑Entgeltkatalog 2026: Die wichtigsten Änderungen und ihre finanziellen Auswirkungen Der PEPP‑Entgeltkatalog 2026 bleibt zwar strukturell stabil, enthält jedoch mehrere finanzierungsrelevante Anpassungen, die für psychiatrische Kliniken erhebliche Auswirkungen auf Erlöse, Budgetverhandlungen und Leistungsplanung haben. Besonders betroffen sind Bewertungsrelationen, Kalkulationsgrundlagen, Abrechnungsbestimmungen und Strukturmerkmale. — 1. Aktualisierte Bewertungsrelationen Die Bewertungsrelationen wurden auf Basis neuer Kostendaten angepasst. Dadurch verschieben … Weiterlesen